Filialkirchen


 

St. Josef — Rieder

Ende des 17. Jahr­hun­derts wur­de in Rie­der eine Kapel­le gebaut,

1763 wur­de sie dank des Erbes von Thad­dä­us Zen­gel aus Hei­land ver­grö­ßert und im Roko­kos­til aus­ge­stal­tet,
1945 wur­de sie innen reno­viert,
1950 Guss der drei Glo­cken in Kemp­ten,
1998 erfolg­te eine Außen­re­no­vie­rung.
2014 Innen­re­no­vie­rung

 


 

Die Frauenkapelle

Ein vor 1478 errich­te­ter, spät­go­ti­scher Bau 1700 durch Georg Halb­rit­ter umge­stal­tet; dabei die Mau­ern erhöht und das Lang­haus nach Wes­ten ver­län­gert. 1710 Erhö­hung des Turms. 1931/32 Anbau des nörd­li­chen Sei­ten­schiffs. – Ein­schif­fi­ges Lang­haus mit Stich­kap­pen­ton­ne; die ursprüng­li­chen Dop­pel­pi­las­ter 1931/32 in ein­fa­che, brei­te Pilas­ter umge­wan­delt. An der Nord­sei­te des drei­sei­tig geschlos­se­nen Chors qua­dra­ti­scher Turm mit fla­cher Later­nen­hau­be. – Hoch­al­tar um 1685, im Chor­bo­gen geschnitz­te Kreu­zi­gungs­grup­pe: Maria und Johan­nes um 1500, Kru­zi­fix um 1520. Sei­ten­al­tä­re um 1720/30; an der lin­ken Sei­ten­wand Figur Mariä in den Wol­ken, um 1710/20, aus Frei­sing erwor­ben.

nach Dehio „Schwa­ben“, 1989