72-Stunden-Aktion der Ministranten Marktoberdorf

Es tut gut, Gutes zu tun“

Erneuerung der Grabstätte für verstorbene Frühchen

Auf dem Markt­ober­dor­fer Fried­hof gibt es eine Grab­stät­te für ver­stor­be­ne Früh­chen. Dia­kon Elmar Schmid hat­te vor 13 Jah­ren die Idee, einen Bereich ein­zu­rich­ten, an dem Eltern mit­ein­an­der trau­ern und ins Gespräch kom­men kön­nen.

Die Minis sorg­ten für eine Rund­um­er­neue­rung: neue Bepflan­zung, Rei­ni­gung des Weih­was­ser­steins, der Ste­le und des Grab­lich­tes. Zudem muss­te die Flä­che ent­laubt und die neben­an ste­hen­de Bank mit Kies unter­füllt wer­den. Es soll­te damit ein Ort wer­den, damit die Trau­er der Eltern einen wür­di­gen Platz fin­det. Auch ein Teil der Hecke wird im Zuge des Pro­jekts von der Stadt anschlie­ßend erneu­ert. Außer­dem, so sagt der Kaplan, sei es auch eine gute Gele­gen­heit, das Tabu-The­ma Tod und Trau­er bei den Minis ins Gedächt­nis zu brin­gen.

So sah die Grabstätte während der Erneuerungsarbeiten aus

So sah die Grab­stät­te wäh­rend der Erneue­rungs­ar­bei­ten aus.

 

72-Stunden-Aktion der MInis-MOD

… und so, nach­dem unse­re Minis gan­ze Arbeit geleis­tet hat­ten

 

Ein Sandkasten für Flüchtlingskinder

Die grö­ße­ren Minis bau­ten vor der Flücht­lings­un­ter­kunft im Markt­ober­dor­fer Nor­den einen Sand­kas­ten. Ziel ist es, dass Müt­ter mit ihren Kin­dern einen pas­sen­den Ort fin­den, wo frei­es Spiel und Auf­sicht glei­cher­ma­ßen mög­lich ist. Die Minis­tran­ten wol­len auch Kon­takt zu den Bewoh­nern des Asyl­hei­mes her­stel­len. Die Erzäh­lun­gen des Haus­meis­ters über die Lebens­ge­wohn­hei­ten der Bewoh­ner waren im Vor­feld schon sehr span­nend, wie Kaplan André Har­der berich­tet.

Vor­be­rei­tung des Fun­da­men­tes für den Sand­kas­ten

 

Jetzt ist hand­werk­li­ches Geschick gefragt

 

Das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen

 

VIELEN DANK FÜR EUREN EINSATZ!

 

📅 4. Juli 2018   🕒 15:38 Uhr Uhr   ✍ Manfred Künzel   🔖 Bericht