Fasching mit dem Frauenbund

Ober­dor­fer Fra­ue­bund – ja, da goht es allat rund!“

 Dies bestä­tig­te sich wie­der in fröh­lichs­ter Wei­se beim gemein­sa­men Fasching des Frau­en­bun­des und der Senio­ren­krei­se. Erwar­tungs­vol­le „Maschke­rer“ in bes­ter Lau­ne füll­ten den Pfarr­saal bis zum letz­ten Platz.

Los ging es, als das haupt­amt­li­che Team mit Stadt­pfar­rer Oli­ver Rid, Kaplan Her­bert Kra­mert sowie Mar­got und Elmar Schmid als Bau­trupp ein­mar­schiert war. Danach folg­te, Schlag auf Schlag, ein High­light nach dem ande­ren: die Kin­der­tanz­grup­pe des „Mobi­le“ unter Lei­tung von Lucia Gol­da, die Kin­der­grup­pe Artis­ti­ca Anam Cara aus Kauf­beu­ren, zwei Freun­din­nen, die mit den neu­mo­di­schen Aus­drü­cken der digi­ta­len Medi­en kämpf­ten und anein­an­der vor­bei rede­ten sowie der bezau­bern­de Kin­der­chor unter der Lei­tung von Bir­git Brück­lmayr. Eine Grup­pe prä­sen­tier­te sich far­ben­fro­her und leb­haf­ter als die ande­re. Jubeln­der Applaus erfreu­te sowohl die Kin­der als auch die Erwachsenen.

Durch das Pro­gramm führ­te, sym­pa­thisch und begeis­ternd, Ger­trud Noske vom Vor­stands­team. Ihr gelang es mühe­los, zusam­men mit dem sehr erfah­re­nen Musi­ker Sepp Streif, die Stim­mung hoch zu hal­ten. Sepp spiel­te mit viel Freu­de und Lust alte und neue Faschings­schla­ger und eini­ge Schunkelrunden.

Zum Ende des Nach­mit­tags war­te­ten natür­lich alle auf den abso­lu­ten Höhe­punkt: den schon fast pro­fi­haf­ten Auf­tritt einer klei­nen Grup­pe des Kir­chen­chors. Die­se nimmt tra­di­tio­nell das Gesche­hen in Frau­en­bund, Pfar­rei und Stadt auf die Schip­pe, heu­er, ver­klei­det als Bau­ar­bei­ter. Das meis­te Fett bekam natür­lich Stadt­pfar­rer Oli Rid ab, der dies aber mit freund­li­cher Gelas­sen­heit lachend ertrug.

Die­se klei­ne, rüh­ren­de Epi­so­de ist es wert,  am Schluss noch erzählt zu wer­den. Eine Senio­rin, 96 Jah­re alt, am Vor­trag aus dem Kran­ken­haus ent­las­sen, steht mit ihrer Toch­ter an der Kas­se und sagt: „Jetzt hau i scho so Angst ghett, dass i heit it kom­me ka.“ Die­se Aus­sa­ge bestä­tigt doch ein­drucks­voll, wie wich­tig den Leu­ten der Frau­en­bund­fa­sching ist.

Wir freu­en uns aufs nächs­te Jahr!

Anne­ma­rie Kiderle

📅 11. Februar 2026