Pfarrfest in Bertoldshofen
Das jüngste Pfarrfest in Bertoldshofen war nicht nur ein besonderes Gemeinschaftserlebnis, bei dem im voll besetzten Pfarrgarten ein Familiengottesdienst gefeiert, gegessen und getrunken, musiziert und gespielt wurde. Auch der „Hoigate“ kam nicht zu kurz. Das Fest bei bestem Herbstwetter markierte auch das Ende einer 260-jährigen Ära — und den Beginn einer neuen.
Den Gottesdienst hatte ein Team des Pfarrgemeinderates vorbereitet. Im Mittelpunkt stand ein sechsteiliges Puzzle, das Vertreter verschiedener Gruppierungen und Altersstufen zu einer Abbildung eines von vielen Händen gebildeten Herzens zusammenfügten — ein Symbol für die Gemeinschaft in der Pfarrgemeinde, viele Hände und das Herz für den Glauben und unseren Herrgott, der alles zusammenhält.
In seiner Predigt nahm Pfarrer Rid das Thema Gemeinschaft auf und betonte, dass jede und jeder wichtig und ein Unikat sei. Jeder werde mit seiner speziellen Begabung gebraucht. Vor der Schlüsselübergabe steuerte Hildegard Stadler einen „Schlüsselimpuls“ bei.
Am Ende des Festgottesdienstes, den Stadtpfarrer Oliver Rid, Ruhestands-Pfarrer Norbert Marxer und Diakon Elmar Schmid zelebrierten, wurde ein großer, gebackener Schlüssel an Sebastian Dollansky und seine Verlobte Alexandra Rief überreicht. Der junge Bertoldshofener Zimmerermeister hat den örtlichen Pfarrhof gekauft, um ihn zu sanieren und dort Wohnraum zu schaffen.
Ganz zum Schluss begrüßte die PGR-Vorsitzende Hildegard Stadler alle Festgäste und dankte dem postoralen Team für den feierlichen Gottesdienst, den BerRie´s für die musikalische Gestaltung und allen, die mitgeholfen haben, dass dieses Fest stattfinden konnte.
Beim anschließenden Frühschoppen musizierten auch die BerRie´S, die Jugendkapelle der Musikvereine Bertoldshofen, Rieder und seit kurzem auch Sulzschneid. Das Ziach-Trio Maria, Bernadett und Elfriede gestaltete den Nachmittag mit „gmiatlicher“ Musik. Für die jungen Besucher gab es Beschäftigungen, wie einen kindgerechten Fragebogen rund um die Pfarrei St. Michael, und Steine konnten bemalt werden. Für das leibliche Wohl war mit deftigem Mittagstisch sowie Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bestens gesorgt. Zudem hatten die Ministranten einen Flohmarkt organisiert, der regen Zuspruch fand.
Ein ganz herzliches „Vergelts Gott“ dem Pfarrgemeinderat, allen Helfern und all denen, die das Fest zu etwas Besonderem werden ließen. Tolle Gemeinschaftsleistung!











